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20132013
27.9.2020 : 18:57 : +0200
Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort

Der Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft (FIW) (undefinedhttps://www.fiw.ac.at/) ist eine Kooperation zwischen der Wirtschaftsuniversität Wien (WU), der Universität Wien, der Johannes Kepler Universität Linz und der Universität Innsbruck, WIFO, wiiw und WSR. FIW wird von den Bundesministerien BMBFW und BMDW unterstützt.

Die undefinedTabellen zur aktuellen Wirtschaftslage bieten einen schnellen Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung in Österreich.

Pressenotizen 2013

Mit dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise 2007/08 und insbesondere seit dem Übergang zu einer Krise der Europäischen Währungsunion seit dem Frühjahr 2010 wird der Handelsbilanz (Warenverkehrsbilanz) als Indikator für die Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft und die relative Stärke der Inlandsnachfrage zunehmend beachtet. Eine Studie des österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) im Auftrag des Bun-desministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) untersucht Entwicklung der ös-terreichischen Handelsbilanz und ihrer Bestimmungsgrößen.

 

Zur Studie undefinedAnalyse der österreichischen Handelsbilanz

Die Zahl der Arbeitsplätze in Österreich, die vom Export abhängen, ist zwischen 1995 und 2009 um über 50% auf 1,27 Mio. gestiegen. Grund für diese Entwicklung ist neben dem allgemeinen Wirtschaftswachstum auch eine stärkere internationale Ausrichtung der heimischen Wirtschaft. Die für die heimische Beschäftigung ausschlaggebende österreichische Wertschöpfung in den Exporten wuchs in den letzten Jahren trotz Wirtschaftskrise durchschnittlich um 6% jährlich. Zudem zeigt sich, dass fast die Hälfte der exportierten Wertschöpfung auf Dienstleistungen entfällt. Zu diesen Ergebnissen kommt eine wiiw-Studie über den österreichischen Außenhandel auf Wertschöpfungsbasis und Österreichs Position in globalen Produktionsnetzwerken, die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend erstellt wurde.

 

Zur Studie undefinedPositioning Austria in the Global Economy: Value Added Trade, International Production Sharing and Global Linkages

Dienstleistungsexporte nehmen einen immer größeren Teil des österreichischen Gesamtexports ein. Fehlende sowie unvollständige Daten haben bisher die Analyse des internationalen Dienstleistungshandels erschwert. Eine detaillierte Analyse des WIFO auf Basis von anonymisierten Unternehmensdaten der OeNB im Rahmen des "Forschungsschwerpunkts internationale Wirtschaft" (FIW) gibt Aufschluss über die Determinanten der Exporttätigkeit, die Wahl der Exportmärkte sowie die Exportpotentiale österreichischer Dienstleistungsunternehmen in verschiedenen Auslandsmärkten.

 

Zur Studie undefinedPattern, Determinants and Dynamics of Austrian Service Exports – A Firmlevel Analysis

Europäische Unternehmen haben in den letzten Jahrzehnten in beträchtlichem Umfang Produktionsaktivitäten ins Ausland verlagert. Eine aktuelle Studie des AIT Austrian Institute of Technology und des Management Centers Innsbruck (MCI) im Auftrag des BMWFJ untersucht die Auswirkungen dieser Verlagerungen für F&E und Innovation in den Herkunftsländern. Es zeigt sich, dass verlagernde Unternehmen mehr in Forschung und Entwicklung (F&E), Design und moderne Prozesstechnologien als nicht-auslagernde Firmen investieren. Verlagerungen von Produktionsaktivitäten ins Ausland schwächen also nicht die technologische Leistungsfähigkeit der Unternehmen im Inland.

 

Zur Studie undefinedThe Effects of Production Offshoring on R&D and Innovation in the Home Country

Es wurde ein detailliertes Szenario für Österreich entwickelt, um die Chancen und Konsequen­zen einer erweiterten heimischen Biomasseproduktion auf landwirtschaftlichen Flächen zu untersu­chen. Das Szenario konzentriert sich im Speziellen auf Pellets aus Kurzumtriebsplantagen zur Wärmeerzeu­gung, die derzeit zu den effizientesten Technologien gehören.

 

Zur Studie "undefinedInternational Trade of Bio-Energy Products – Economic Potentials for Austria"

Eine Modellrechnung hat ergeben, dass bilaterale Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada und den USA sowie zwischen der EU und Armenien, Georgien und Moldawien einen Anstieg des österreichischen BIP von 2% bewirken könnten. Der größte Teil davon (1,6%) ergibt sich aus einer Steigerung der Investitionen, die ihrerseits auf einen  Produktivitätsanstieg zurückzuführen sind. Dies ist eine Konsequenz des Wegfalls nicht- tarifärer Handelshemmnisse. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer Studie des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Jugend und Familie.

 

undefinedZur Studie "Modeling the Effects of Free Trade Agreements between the EU and Canada, USA and Moldova/Georgia/Armenia on the Austrian Economy: Model Simulations for Trade Policy Analysis"