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20122012
27.9.2020 : 19:42 : +0200
Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort

Der Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft (FIW) (undefinedhttps://www.fiw.ac.at/) ist eine Kooperation zwischen der Wirtschaftsuniversität Wien (WU), der Universität Wien, der Johannes Kepler Universität Linz und der Universität Innsbruck, WIFO, wiiw und WSR. FIW wird von den Bundesministerien BMBFW und BMDW unterstützt.

Aktuelle FIW Statistiken zur Außenwirtschaft,  übersichtlich und grafisch aufbereitet.

Pressenotizen 2012

Österreich ist ein attraktiver Standort für Greenfield-Investitionen (internationale Neugründungen). Insgesamt gibt es im Zeitraum 2003/2011 64 Greenfield-Investitionsprojekte im Bereich F&E, Design und technische Dienstleistungen und 46 Greenfield-Investitionsprojekte für Konzernzentralen. Dadurch wurden mehrere Tausend Arbeitsplätze geschaffen. In Eu¬ropa steht Österreich damit bei den Greenfield-Investitionen für Headquarterzentralen auf dem 10. Platz und für Forschungsaktivitäten auf dem 7. Platz. Allerdings hat Österreichs Attraktivität für Greenfield-Investitionen im Bereich Forschung seit 2008 stark abgenommen. Diese Ergebnisse basieren auf einer Auswertung von über 10.000 internationalen Investiti-onsprojekten in wissensintensiven Dienstleistungen (ohne internationale Firmenübernahmen) in Europa im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend.

 

undefinedZur Studie "Determinants of Greenfield Investment in Knowledge Intensive Business Services"

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend hat das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) im Rahmen des FIW Projektes eine Studie publiziert, die auf einer neu entwickelten Methode zur Einschätzung des Außenhandels der neun NUTS 2-Regionen in Österreich beruht. Die Studie zeigt, dass die Regionen in unterschiedlichem Ausmaß auf Außenhandel angewiesen sind. Ebenso verschieden ist die Wettbewerbsfähigkeit der Regionen. Nur drei österreichische Regionen haben einen Handelsbilanzüberschuss, während alle anderen zum Teil große Handelsbilanzdefizite aufweisen. Damit verbunden ist auch eine unterschiedliche Reaktion auf die Wirtschaftskrise im Jahr 2009. Die Beschäftigung ist in allen Bundesländern aufgrund des Außenhandelsrückganges gefallen, die Verluste in den wettbewerbsfähigen Regionen waren aber um ein Vielfaches niedriger als in den anderen österreichischen Bundesländern.

 

undefinedZur FIW Studie "Foreign Trade and FDI in the Austrian Regions - A new methodology to estimate regional trade and an analysis of the crisis effects Euro"