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Fokus Sommer 2011Focus Summer 2011
13.8.2020 : 7:42 : +0200
Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort

Der Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft (FIW) (undefinedhttps://www.fiw.ac.at/) ist eine Kooperation zwischen der Wirtschaftsuniversität Wien (WU), der Universität Wien, der Johannes Kepler Universität Linz und der Universität Innsbruck, WIFO, wiiw und WSR. FIW wird von den Bundesministerien BMBFW und BMDW unterstützt.

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Fokus Sommer 2011

Wir bieten zu aktuellen Themen eine Zusammenstellung von Artikeln verschiedener Fachmedien. In diesem Quartal behandeln wir folgende Themen:

Schuldenkrise in Europa und den USA

Bis zu einem Schuldenstand von 90% finden sich nur schwache Verbindungen von Schulden zu Wachstum. Ab 90% Schuldenstand findet man ca. 1% geringeres Wachstum im Median. Ein Artikel von Carmen M. Reinhart und Kenneth S. Rogoff.

undefinedbloomberg businessweek

Guido Tabellini (Professor of Economics at Bocconi University and CEPR Research Fellow) argumentiert in einem voxeu Artikel, warum es notwendig ist, die Europäische Union noch mehr (wirtschafts-)politisch zu integrieren. Die Schuldenkrise wird sonst nicht bewältigbar sein.

undefinedvoxeu.org

Die ausstehenden italienischen Schulden übertreffen die gemeinsamen Schulden von Spanien, Portugal, Irland und Griechenland bei französischen Banken, welche Ende 2010 etwa 254 Milliarden Dollar ausmachten.

undefinedbloomberg.com

Financial Times interaktive Infografik zum Schuldenstand der Eurostaaten und deren Bewertung durch die drei großen Ratingagenturen.

undefinedFinancial Times Deutschland

Die Woche beginnt mit einen Krisengipfel. Man ist "extrem besorgt" über Griechenland und nun auch Italien, sagt Währungskommissar Olli Rehn. Es wird ein Übergreifen der Schuldenkrise befürchtet. Italien ist mit 120% des BIP verschuldet.

undefinedFinancial Times Deutschland

"Die Welt" berichtet über einen möglichen Schuldenschnitt für Griechenland bis Dezember und beruft sich dabei auf einen ranghohen EU-Diplomaten. 

undefinedDieWelt.de

Trotz angekündigter Beteiligung französischer Banken und weiterer Hilfszahlungen der EU warnen die Ratingagenturen, allen voran Moody´s, vor einer weiteren Herabstufung. 

undefinedWall Street Journal

Ein ausführlicher Artikel zur amerikanischen Schuldenkrise und dem drohenden Zahlungsausfall, wird die Schuldenobergrenze nicht angehoben. Ratingagenturen drohen bereits mit "D"-Rating, genau wie bei Griechenland.

undefinedFinancial Times Deutschland

Der amtierende US Finanzminister Timothy Geithner soll angeblich über einen möglichen Rücktritt nachdenken. Allerdings nicht vor der Lösung der Schuldenproblematik. Stimmt der Kongress nicht einer weiteren Erhöhung der Schuldengrenze zu, drohe den USA ab August die Zahlungsunfähigkeit.
undefinedFinancial Times Deutschland

28 Milliarden Euro sollen in den nächsten fünf Jahren eingespart werden. Dieses Paket wurde vom griechischen Parlament beschlossen, auch um an frisches Kapital von internationalen Geldgebern zu kommen.

undefinedWallStreetJournal

Die französische Regierung hat sich offenbar mit Banken über die Beteiligung am nächsten Griechenland-Hilfspaket geeinigt. So soll ein Teil des Kapitals in Griechenland verbleiben um so neue Staatsanleihen zu zeichnen, die eine längere Laufzeit haben sollen. 

undefinedFinancial Times Deutschland

Zsolt Darvas (bruegel) argumentiert, dass die Hilfspakete ("Plan A") früher oder später ein Ende haben müssen und Griechenland um eine Schuldenrestrukturierung ("Plan B") nicht herumkommen wird. Beide Strategien bergen große Risiken.

undefinedbruegel.org

Kenneth Rogoff in der Financial Times Deutschland über Hilfspakete, die institutionalen Schwächen der EU und der Forderung hin zu einer Fiskalunion.

undefinedFinancial Times Deutschland

Die Beteiligung privater Gläubiger soll nun auf rein freiwilliger Basis funktionieren. Damit weicht Angela Merkel von ihrer ursprünglichen Forderung ab. Begründet wird das auch mit dem Fehlen rechtlicher Möglichkeiten Glläubiger zur Beteiligung zu zwingen.

undefinedguardian.co.uk

Die Energiewende in Europa

Polen, das vor kurzem den EU-Ratsvorsitz übernommen hat, legt gegen die neue Richtlinie Klage ein, da es einen starken Wettbewerbsnachteil fürchtet. 

undefinedwirtschaftsblatt.at

Gegen China, Indien und Länder in Lateinamerika fällt Europa bei Investitionen in erneuerbare Energie erstmals zurück. 

undefinedguardian.co.uk

Ein geschätztes Überangebot an Emissionszertifikaten von 1,9 Milliarden Tonnen von heute bis 2020 droht den Preis verfallen zu lassen. NGO Sandbag rät dringend zur Reduzierung der Zertifikate, da das System sonst vollkommen wirkungslos sei und nicht zur Schadstoffreduzierung führe.

undefinedEurActiv.com

Energiekommissar Günther Öttinger verlangt von Deutschland eine Koordinierung mit anderen europäischen Ländern bezüglich des Atom Ausstiegs. Es gehe um die Vermeidung von starken Preisanstiegen für Konsumenten und um auch um die Energieversorgung jener Länder, die bei Deutschland Strom kaufen.

undefinedEurActiv.com

Das deutsche Parlament hat den Atomausstieg beschlossen. Wie teuer er werden wird, ist unklar. Im Moment bleiben die Konsumenten noch von Preisanstiegen verschont. Klar ist aber, dass der Preis steigen wird. Bis 2020 soll der Anteil erneuerbarer Energien auf 35% steigen.

undefinedFrankfurter Allgemeine Zeitung

Die Entscheidung Deutschlands aus der Atomenergie auszusteigen könnte dazu führen, dass über steigende Emissionspreise (va. Kohle) der Anteil an erneuerbarer Energie noch rascher zunimmt. Auch ein Wechsel hin zur Energiegewinnung durch Gas, welche weniger schadstoffreich ist als Kohle, ist wahrscheinlich.

undefinedguardian.co.uk

Die deutsche Regierung hat im vergangenen Monat den endgültigen Atomausstieg 2022 beschlossen. Die Betreiber wollen nun die Republik auf Schadenersatz klagen.

undefinedtelegraph.co.uk

Reinhilde Veugelers beschreibt in einem bruegel Artikel vor welchen Herausforderungen Europa steht, wenn es um die Investitionen in saubere Umwelttechnologien geht.

undefinedbruegel.org

Die Energiesparpläne von Energiekommissar Günther Oettinger drohen das europäische Emissionshandelssystem auszuhebeln. Wenn die Mitgliedstaaten den Energieverbrauch wie von Oettinger gefordert bis 2020 um 20 Prozent senkten, habe das unmittelbare Folgen für den Preis der Emissionsrechte, heißt es in einer internen Studie der Europäischen Kommission.

undefinedFAZ.net