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2. Handelsabkommen2. Trade Agreements
11.8.2020 : 6:17 : +0200
Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort

Der Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft (FIW) (undefinedhttps://www.fiw.ac.at/) ist eine Kooperation zwischen der Wirtschaftsuniversität Wien (WU), der Universität Wien, der Johannes Kepler Universität Linz und der Universität Innsbruck, WIFO, wiiw und WSR. FIW wird von den Bundesministerien BMBFW und BMDW unterstützt.

Die undefinedTabellen zur aktuellen Wirtschaftslage bieten einen schnellen Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung in Österreich.


Die Zukunft globaler Handelsabkommen aus der europäischen Perspektive

Am 14. Juni 2007

Die Verhandlungen zu einem multilateralen Handelsabkommen haben sich seit der Aussetzung der Doha-Entwicklungsagenda im Juni/Juli 2006 in Genf verzögert. Seit diesem Treffen kam es zu Spannungen zwischen zwei Fronten. Auf der einen Seite stehen die Befürworter der Wiederaufnahme von multilateralen Gesprächen, und auf der anderen die bilateralen Verhandlungen einzelner wichtiger Mitglieder der WTO.

 

In der Vergangenheit gehörte die Europäische Union zu den stärksten Befürwortern eines multinationalen Handelsabkommen. In jüngster Zeit brach jedoch auch innerhalb der Union die Diskussion über einen Strategiewechsel und damit verbundenen bilateralen Abkommen (z.B. mit der Republik Korea) aus. Mit diesem Strategiewechsel versucht die EU zu verhindern, am Ende als Verlierer in einem möglichen Pool von bilateralen Verträgen ("Spaghetti-Schüssel") hervorzutreten. Darüber hinaus verliert sie jedoch die Stellung als Advokat für multilaterale Handelsgespräche.

 

Dieser Workshop wird Ihnen Informationen zu den wichtigesten Meilensteinen geben, um die WTO Verhandlungen zu einem multilateralem Handelsabkommen wieder aufnehmen zu können. Dabei wird sowohl die politische als auch die wissenschaftliche Dimension nicht zu kurz kommen. In einer abschließenden hochrangig besetzten Podiumsdiskussion wird das Dilemma, in dem sich die Europäische Union befindet, weiter erörtert werden.

Programm

 

8:30 : Begrüßungskaffee

 

8:45: Begrüßung (Manfred Schekulin) und Einleitung (Julia Wörz)

 

9:00 - 10:30: Referate

Mario Larch (IFO München): "On the Welfare Effects of bilateral versus Mulitlateral Trade and Investment Liberalization" Die Unterlagen zur Präsentation finden Sie hier im Pdf-Format.

 

Joseph Francois (Johannes Kepler Universität Linz und CEPR): "Impact of Bilateral Trade Agreements versus the effect of the Doha Round on the EU" Die Unterlagen zur Präsentation finden Sie hier im Pdf-Format.

 

10:30 - 10:45: Kaffeepause

 

10:45 - 11:45: Referat und Diskussion der Beiträge

Maurizio Zanardi (CentER, Tilburg University): "Antidumping - Past, Present and Future" Die Unterlagen zur Präsentation finden Sie hier im Pdf-Format.

 

11:45 - 12:00: Kaffeepause

 

12: 00 - 13:30: Podiumsdiskussion

Josef Mayer (BMWA)

Paolo Garzotti (GD Handel)

Susanne Schrott (WKO)

Joseph Francois (JKU Linz)

Diskussionleitung: Michael Landesmann (wiiw)

 

13:30 - 14:00: Informeller Austausch, Networking (Brötchenbuffet)

 

Moderation: Julia Wörz (wiiw)

 

Sprache der Veranstaltung: Englisch

Bildergalerie des 2. FIW Workshops

Begrüßung auf dem Workshop durch Manfred Schekulin (BMWA, Ministerialrat) und Julia Wörz (wiiw)

Ersten beiden Vortragenden: Mario Larch (IFO Müchen) und Joeseph Francois (Johannes Keppler Universität Linz und CEPR)

Interessiertes Publikum und die Vortragenden bei den ersten Fragen aus dem Publikum

Der dritte Vortragende: Maurizio Zanardi (CentER, Tilburg University)

Abschließende Podiumsdiskussion: Auf dem Podium waren Susanne Schrott (WKO), Paolo Garzotti (GD Handel), Michael Landesmann (wiiw, Diskussionsleitung), Josef Mayer (BMWA, Sektionschef), Joseph Francois (JKU Linz) (von links nach rechts)