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AW-Curriculum: Seminarreihe 2019AW-Curriculum: Seminarreihe 2019
22.10.2019 : 16:26 : +0200

Außenwirtschafts-Curriculum 2019/20

Das zweijährige Außenwirtschafts-Curriculum basiert auf der Seminarreihe „Aktuelle volkswirtschaftliche Fragen im Rahmen von internationaler Wirtschaft und Europäischer Integration“, die seit 2015 vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Forschungsschwerpunkt internationale Wirtschaft (FIW) und der Verwaltungsakademie des Bundes (VAB) durchgeführt wird, und erweitert diese: Innerhalb von zwei Jahren finden elf Seminare statt. Teilnehmende erhalten nach der Anmeldung zum AW-Curriculum (auch nachträglich möglich) und dem Besuch von mindestens acht (fünf Basis- und mindestens drei Wahl-) Seminaren eine Teilnahmebestätigung des FIW.
Der Besuch einzelner Seminare ist auch ohne Teilnahme am AW-Curriculum möglich. Teilnehmende aus dem BMDW erhalten nach Besuch eines Seminars je einen Lerncredit.

 

Ort: Verwaltungsakademie des Bundes / Bundesministerium für öffentlichen Dienst und Sport; Hohenstaufengasse 3; 1010 Wien

Zeit: jeweils 9 bis 12 Uh

Nächster Termin:

W2 (2019): Verteilungseffekte im Freihandel

Vortragende: Sandra Leitner, Ph.D (wiiw)

Termin: 21. Oktober 2019

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Programm 2019:

B1 (2019): Open Markets Matter

Vortragender: Dr. Manfred SCHEKULIN (BMDW)

Termin: 13. 5. 2019

Anmeldelink: https://fiw.ac.at/index.php?id=1249

Unterlagen:

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Inhalte:

In diesem Seminar werden Wechselwirkungen zwischen Außenhandel und anderen Politikbereichen besprochen:

•    Kurzer Abriss zur Dogmengeschichte: von A. Smith und D. Ricardo zur New New Trade Theory;

•     Wie hängen Handelspolitik und Sozialpolitik zusammen? Wohlfahrtsstaat und offene Märkte – ein Widerspruch?

•    Welche Rolle spielt die Handelspolitik in der österreichischen/europäischen Außenpolitik?

•    Welche in der Entwicklungszusammenarbeit? Handelsliberalisierung als Instrument der Armutsbekämpfung?

•    Was steckt hinter den häufig geäußerten kultur- und demokratiepolitischen Bedenken gegen Marktliberalisierung bzw. die Institutionen, die sie betreiben?

•    Der Ansatz Chinas mit einer „gelenkten“ Marktwirtschaft;

•    Dani Rodrik‘s Globalisierungstrilemma.

 

B2 (2019): Aktuelle Herausforderungen des Europäischen Integrationsprozesses

Vortragender: Univ.-Prof. Dr. Michael Landesmann (JKU Linz, wiiw)

Termin: 24. Juni 2019

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Inhalte:

Ziel dieses Seminar ist es den jetzigen Stand des europäischen Integrationsprozesses sowie die Krisen, denen sich die Europäische Union gegenübersieht, aus ökonomischer Sicht zu analysieren:

•    Europäische Union in der Weltwirtschaft: hier werden wir die Position der europäischen Wirtschaft in der globalen Wirtschaft anhand von statistischen Indikatoren untersuchen: Globalisierung vs. Regionalisierung; handelspolitische Entwicklungen; internationale Produktionsvernetzung; Effekte auf Arbeitsmärkte; Wettbewerbsindikatoren.

•     Die nicht bewältigte Wirtschaftskrise: makroökonomische Wirtschaftspolitik in der EU (Geld- und Fiskalpolitik) – Vergleich zu USA; Bewertung der Reformprozesse in der EU zur Bewältigung der Wirtschaftskrise: Hindernisse einer fiskalpolitischen Koordination sowie einer ‚Fiskalunion‘; Stand der ‚Banken- und Kapitalmarktunion‘; externe Ungleichgewichte in der Eurozone und das ‚Nord-Südproblem‘. Längerfristige Entwicklungen bezüglich Integration bzw. Desintegration der europäischen Währungszone.

•    Migrations- und Flüchtlingskrise: Effekte der Migration aus ökonomischer Sicht. Unterschiede zwischen Migration und Flüchtlingsbewegungen. Koordination von Migrationspolitik in der EU.

•    Die längerfristige Herausforderung - Europa und seine Nachbarschaft: demographische Komplementarität, ökonomische, politische und soziale Stabilisierung.

•    EU-Russland Beziehungen sowie Erweiterungspolitik: wirtschaftliche Entwicklung Russlands und im EU-russischen ‚Borderland‘ (Ukraine, Georgien, Moldawien, Kaukasus);

•    Entwicklungen in Kandidatenländern (Südosteuropa, Türkei). Zukunft der Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik. Europa der konzentrischen Kreise.

W1 (2019): Wirtschaft, Umwelt und Nachhaltigkeit

Vortragender: Ass.-Prof. Mag. Dr. Stefan Borsky (Universität Graz)

Termin: 11. September 2019

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Inhalte:

•    Chancen und Risiken für Umwelt, die mit int. Handel einhergehen;

•    Ökonomische Effekte des Klimawandels und von Umweltkatastrophen;

•    Impact einer CO2-Steuer (Club-Lösung: Markteintritt gegen Auflagen) auf Handelsflüsse und -volumen.;

•    Einfluss von Freihandel auf Umweltstandards; Stichwort: California Effect (Handel exportiert höhere Umweltstandards) vs. Pollution haven (Freihandel ermöglicht Produktionsauslagerung in Länder mit niedrigeren Standards und führt zu höheren Umweltschäden);

•    Komparative Vorteile in der Produktion;
Wettbewerbsvorteile durch Umweltverschmutzung;

•    CO2-Gehalt im internationalen Handel; Effekte des Kyoto-Protokolls;

•    Umfang und Effekte von Umweltschutz-Klauseln in Regionalen Freihandelsabkommen;

•    Messung von CO2-Emissionen in Wertschöpfungsketten).

 

W2 (2019): Verteilungseffekte im Freihandel

Vortragende: Sandra Leitner, Ph.D (wiiw)

Termin: 21. Oktober 2019

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Inhalte:

•    Verteilungseffekte von Freihandel im Vergleich zu technologischem Fortschritt, Digitalisierung, Migration;

•    Ungleichheiten infolge von Liberalisierung: Nord-Süd, Einkommen, Vermögen, zwischen und innerhalb von Ländern (Einkommenspolarisierung), Lohnquote, Arbeitsmarktauswirkungen (Skill-demand in Österreich), Schätzungen von Anpassungskosten, Rolle von verwendeten Modellen (partial vs. General equilibrium analysis, diffenence-in-difference analysis), Veränderungen des Arbeitnehmerschutzes durch Handelsliberalisierungen;

•    Jüngste Studienergebnissen, wonach die jüngste Generation von EU-FHA nicht nur zu BIP-Zuwächsen, sondern zu zusätzlichen Jobs und Lohnsteigerungen führt;

•    Bestehende Instrumente zur Abfederung von unerwünschten Verteilungseffekten:

•    Instrumente auf EU-Ebene, z.B. Regionalförderung;

•    Vergleich mit den Instrumenten der USA zur Eindämmung und Ausgleich von sozialen Ungleichheiten;

•    Instrumente auf Sozialstaatebene.

•    Tendenzen und rationale Gründe für Protektionismus; ökonomische Argumentation, wann sind aus Sicht der ökonomischen Lehre protektionistische Interventionen gerechtfertigt?

•    Politische Ökonomie des Populismus (z.B. Rodrik, Manow, Petersen): Wo existiert mehr Populismus (Zusammenhang Importkonkurrenz, oder ? auch bereits überwundene ? Arbeitslosigkeit); Zusammenhang Trade Penetration – Populismus (Autor et.al.);

•    Unterschiedliche Positionen Südeuropa vs. Nord/Westeuropa vs. Osteuropa im Hinblick auf Migration, Stabilitätspakt.

 

W3 (2019): Das Multilaterale Welthandelssystem

Vortragende: Julia Grübler, MSc (wiiw); Ass.-Prof. Mag. Dr. Ralph Janik, LL.M. (Universität Wien)

Termin: 4. Dezember 2019

Anmeldelink: https://fiw.ac.at/index.php?id=1251

Inhalte:

•    Grundlagen des GATS und der WTO; Überblick über bisher abgeschlossene Verhandlungsrunden;

•    Gründe für das Stocken der Doha-Verhandlungsrunde:

•    komplexe Verhandlungsagenda;

•    Konsensorientierung bei multilateralen Verhandlungen;

•    Blockaden zwischen den Industrie- und Entwicklungsländern;

•    Verschiebungen im globalen Kräfteverhältnis durch das Aufstreben von China als neue Wirtschaftsmacht;

•    Zunahme von regionalen und bilateralen Handelsabkommen;

•    geänderte Handels- und Investitionsströme (früher von den Industrie- zu den Entwicklungs-/Schwellenländern und jetzt in die umgekehrte Richtung) Wie wird sich dieser Trend fortsetzen? Welche Entwicklung der Welthandelsströme sind für die nächsten 50 Jahre zu erwarten?

•    Aufgaben, Nutzen der WTO:

•    Vorteile eines multilateralen Handelssystems;

•    Der Streitbeilegungsmechanismus der WTO;

•    Überblick WTO-konforme Ausnahmen vom Most favoured Nation Prinzip (Artikel 21,23, 24 GATT).

Programm 2020

B3 (2020): Handelsbeschränkungen

Inhalte:

•    Vorstellung der div. Möglichkeiten, im Rahmen der WTO die most favoured nation clause auszusetzen;

•    Diskussion der Ergebnisse aktueller empirischer Studien zu Handelseffekten und der politischen Ökonomie nicht-tarifärer Handelshemmnisse, wo möglich mit direkter Bezugnahme auf Österreich und seine wichtigsten Handelspartner:

•    Sanitary and Phytosanitary Measures (gesundheits- und pflanzenschutzrechtliche Maßnahmen);

•    Technical Barriers to Trade (technische Handelsbarrieren);

•    Antidumping;

•    Countervailing Duties (Ausgleichszölle);

•    (Special) Safeguards (Schutzmaßnahmen);

•    Literatur: FIW-Policy Brief Nr. 36 (September 2017).

•    Regionale Themen:

•    Embargos und Sanktionen (Iran, Russland/Ukraine);

•    Verhältnis EU-EEU (Eurasische Wirtschaftsunion);

•    Neuer Protektionismus unter der US-Handelspolitik; Effekte auf Österreich; Literatur: FIW-Policy Brief Nr. 37; November 2017);

•    EU-Mercosur Trade Agreement;

•    Chinas Direktinvestitionen; One Belt One Road Initiative, Made in China 2025 Strategie, EU-China Investment Agreement.

B4 (2020): Freihandelsabkommen

Inhalte:

•    Geschichte der Freihandelsabkommen (FHA) in der Weltwirtschaft und Auswirkungen solcher Abkommen;

•    Gründe, warum FHA abgeschlossen werden: Zum einen, weil sich zwei oder mehrere Länder entschließen, im Handel enger zusammen zu arbeiten (Freihandelszonen – wie z.B. die EFTA; Zollunionen – wie z.B. die EWG) oder ihre Zusammenarbeit noch weiter vertiefen wollen, wie z.B. die EU mit der Schaffung des Binnenmarktes und der Währungsunion. Zum anderen führt das Scheitern multilateraler Abkommen im Rahmen der WTO (wie z.B. der ausstehende Abschluss der Doha-Runde) zu immer mehr bilateralen Freihandelsabkommen.

•    Freihandelsabkommen vor dem Hintergrund der Trade for all Strategie der EU; sowie Österreichs Außenwirtschaftsstrategie;

•    „Global Europe“-Strategie der EU zum Abschluss einer neuen Generation von möglichst umfangreichen Handelsabkommen (seit 2006);
Beispiele: FHA zwischen EU und Südkorea (2011), CETA (EU-Kanada), das in Verhandlungspause befindliche Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTIP), EU-Mercosur-Abkommen sowie die Verhandlungen über bilaterale Freihandelsabkommen mit Vietnam, Neuseeland und Australien.

•    Ansätze und Modelle zur Harmonisierung von Standards (Arbeit, Umwelt, Konsum) in Freihandelsabkommen;

•    Rolle des Lobbyings (Unternehmen[1], NGOs, Gewerkschaften etc.), Transparenz bei Stakeholder-Konsultationen;

•    Kommunikation und BürgerInnenbeteiligung bei Freihandelsabkommen.

B5 (2020): Angewandte Modellierung in der Außenwirtschaftsforschung

Inhalte:

•    Überblick über angewandte Modelle der Wirtschaftsforschung;

•    Überblick über Datengrundlagen:

•    Handelsdaten: Quellen, Unterschiede, Klassifizierungen, Dienstleistungshandel;

•    Möglichkeiten neuer Herangehensweisen und Schlussfolgerungen durch die Analyse von Mikrodaten / Unternehmensdaten / Verknüpfungen von unterschiedlichen Datenquellen;

•    Daten über Zölle, nicht-tarifäre Handelsmaßnahmen und FTAs;

•    Problematik der „Zukunftsforschung“, wenn nur wenige Daten verfügbar sind.

•    World-Input-Output Database (WIOD): Erläuterung der Evolution von globalen Wertschöpfungsketten und der Wichtigkeit, Bruttoexporte von Nettoexporten und wertschöpfungsgenerierenden Exporten zu unterscheiden; Erklärung der World-Input-Output Database (WIOD) mit Beispielen

•    (z.B. iPhone mit hunderten Zulieferern in Lateinamerika und Asien);

•    Weitere Datenanforderungen;

•    Ausgewählte Modelle in der angewandten Modellierung:

•    Partielle Gleichgewichtsmodelle;

•    Input-Output Modellierung;

•    Allgemeine Gleichgewichtsmodelle (CGE-Modelle zur Modellierung von Handelsmaßnahmen);

•    Gravitätsschätzungen (Structural Gravity Models).

Ausgewählte Fragestellungen

•    Wohlfahrtseffekte des Außenhandels: Welche Mechanismen kommen auf unterschiedlichen Aggregationsebenen auf welche Weise zum Tragen? Wie wirken sich Zölle und nichttarifäre Handelshemmnisse aus; Aussagekraft und Interpretation der Modellschätzungen;

•    Heterogenität der Gewinner und Verlierer:  Arbeitsmarkt/Qualifikation, Einkommensklassen, Industriebranchen;

•    Implikationen für den Einsatz von Fördermitteln (etwa Internationalisierungsoffensive): Aussagen über Erreichung der höchsten Multiplikatoreffekte, Begrenzung und empirische Schätzung der Mitnahmeeffekte;

•    Schlussfolgerungen im Hinblick auf: Innovations- und Forschungsförderung, Analyse von Exportprämien bzw. negativen Verteilungseffekten/Spillovers.

•    Im Vortrag wird auf die Anwendbarkeit, Bedeutung, Stärken und Schwächen, Ausbaumöglichkeiten, Variationen etc. eingegangen. Der Schwerpunkt liegt auf Aspekten, die in der Praxis der Wirtschaftspolitik, etwa bei der Interpretation von Studien und -ergebnissen, von besonderer Relevanz sind.

Anmerkung: Das Seminar richtet sich insbesondere an „Laien im Bereich der Außenwirtschaftsmethoden“. Es soll Interesse für das Thema wecken und legt besonderes Augenmerk auf die verständliche Vermittlung der Inhalte.

 

W4 (2020): Schlüsseltechnologien der Digitalisierung und ihre Effekte auf die Außenwirtschaft ? unter besonderer Berücksichtigung des Dienstleistungsaußenhandels

Inhalte:

•              Überblick über die Schlüsseltechnologien. Industrie 4.0; Blockchains; 3D-Druck; Künstliche Intelligenz; Plattformen; Big Data Analyse etc.;

•              Potentialschätzungen der Schlüsseltechnologien bzgl. Effekte auf Produktivität, BIP und Arbeitsplätze (Literaturüberblick über bereits existierende Studien);

•              Global Value Chains und Digitalisierung;

•              Exkurs: Digitalsteuer bzw. Reglementierung von Global Ditgital Players;

•              Effekte auf die Außenwirtschaft;

•              Was bedeutet die Zunahme des globalen Dienstleistungshandels für Österreich? Chancen und Risiken, Policy-Implikationen;

•              Anforderungen an die Unternehmen/Arbeitskräfte/Politik;

•              Die Position Österreichs in verschiedenen Indikatoren der Digitalisierung z.B. The Digital Economy and Society Index (DESI).

 

W5 (2020): Die Rolle Chinas und Indiens als Global Players in der Weltwirtschaft

Inhalte:

•              Machtverhältnisse und Player in der Geopolitik ? die Rolle Chinas und Indiens; die Rolle der „neuen Riesen“ zueinander;

•              Mittel- und langfristige Wachstumsaussichten Chinas und Indiens;
China: One Belt / One Road Initiative; Middle income trap?; Made in China 2025;
Indien: Ungleichheit und Armut, Technologieförderung, Indiens Beteiligung an Freihandelsabkommen;

•              Position Chinas und Indiens im globalen Finanzsystem; einschließlich neuer Institutionen wie New Development Bank (NDB); Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB), China Development Bank (CDB);

•              Chinas und Indiens Position in Umweltschutzfragen / Klimapolitik; Verpflichtungen/Pläne im Rahmen des Pariser Abkommens;

•              Bedeutung, Entwicklung und Perspektiven der Außenwirtschaftsbeziehungen Chinas (inkl. FDI) und Indiens (inkl. Dienstleistungsoutsourcing) zu EU und Österreich.

•              Unterschiede in der Wirtschaftsstruktur zwischen China und Indien. Hürden für österreichische Exportunternehmen.

W6 (2020): Ausländische Direktinvestitionen: Theorie, Hintergründe, Entwicklungen und Herausforderungen

Inhalte:

 

•              Abgrenzung, Funktionen und Arten der FDI; Ökonomische Theorie der FDI, wie hat sie sich weiterentwickelt;

•              Was sind die Determinanten hinter FDI-Strömen; weltweit; in Bezug auf Österreich; Volumen; Entwicklung im Zeitablauf der weltweiten und österreichischen aktiven und passiven FDI; Unternehmen und Branchenstruktur;

•              Wie werden FDI derzeit international geregelt: WTO (TRIMS; GATS); Investitionsschutzabkommen; Beurteilung aus ökonomischer Sicht;

•              Die Investitionspolitik der Europäischen Union;

•              Aspekte des Technologiegehalts von Investitionen bei österreichischen Investitionen im Ausland und bei ausländischen Investitionen in Österreich; Rolle wohlfahrtserhöhender Investitionen;

•              Fallbeispiel z.B. China: Sind Restriktionen hinsichtlich der Übernahmen von Firmen durch ausländische Investoren sinnvoll oder bergen sie hohes Potenzial für Protektionismus? Überblick über Positionen und gesetzliche Regeln Deutschlands, Frankreichs und Österreichs.