FOKUS
Die
Tabellen zur aktuellen Wirtschaftslage bieten einen schnellen Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung in Österreich.
Fokus Frühjahr 2013
Wir bieten zu aktuellen Themen eine Zusammenstellung von Artikeln verschiedener Fachmedien. In diesem Quartal behandeln wir folgende Themen:
Neue Initiativen in der EU Handelspolitik
Japan, Europa und die USA wollen freien Handel. Gelingt das Projekt, entsteht ein gewaltiger liberaler Wirtschaftsblock – gegen Chinas Macht.
Westerwelle für Freihandelsabkommen mit der EU
Interview. Die Eurasische Wirtschaftsunion strebt nach einer Freihandelszone mit der EU. Einer Sonderlösung mit der Ukraine erteilt Handelsminister Slepnew aber eine klare Absage.
Autoindustrie zeigt sich skeptisch – EU hoffe auf 420.000 neue Arbeitsplätze in der EU
Mandat. Vorlage für gegenseitigen Marktzugang und Abbau von Handelshürden
Gipfeltreffen. Vertrag soll EU-Zölle und Japans Handelsbarrieren eliminieren
Die USA und Europa wollen Handelsbarrieren abbauen. Obama, Van Rompuy und Barroso kündigten Gespräche an
Die Chancen für echten Freihandel zwischen Europa und den USA wachsen, Merkel und Obama meinen es ernst. Davon würde nicht nur die Industrie profitieren, sondern vor allem der Verbraucher auf beiden Seiten des Atlantiks.
Im Juni sollen die Gespräche beginnen. Kommissionspräsident Barroso rechnet mit schwierigen Verhandlungen.
Die Wirtschaftsforscher errechnen eine Zunahme des Warenhandels EU/USA um 79 Prozent. Ein Viertel der Arbeitsplätze werde in Deutschland entstehen.
Die EU und die Vereinigten Staaten wollen ein Freihandelsabkommen aushandeln. Damit das leichter klappt, will Grünen-Fraktionschefin die Landwirtschaft ausklammern. Die Unterschiede seien zu groß.
Die Wiederentdeckung des Wechselkurses
Finanzminister Schäuble erinnerte auf der Konferenz der G7-Finanzminister an das Versprechen, Währungen nicht zu manipulieren. Auch die USA ermahnte Tokio. Der japanische Notenbankchef wehrt sich gegen die Vorwürfe.
Die Finanzminister und Notenbankchefs der wichtigsten Industrieländer diskutierten über die Folgen lockerer Geldpolitik. Beschlossen wurde dann doch nichts.
Japan will gewaltsam Inflation erzeugen. Einzig: Die USA und England sind hier um Jahre voraus - die EZB versucht bereits den Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik. Und China stellt sich gegen Japans Kurs.
Eine Währungsrelation zum US-Dollar von eins zu eins klingt wie der Traum aller Exporteure. Aber auch Sparer können profitieren, sofern sie sich auf das Risiko einlassen, in Dollar anzulegen.
Nach Aussage eines Spitzenbeamten der Zentralbank in Peking, ist China auf einen Währungskrieg „völlig vorbereitet“.
Der chinesische Renminbi hat in den vergangenen drei Jahren zum Dollar stark angezogen. Mit sogenannten Dim-Sum-Fonds kann man an der Aufwertung teilhaben.
Harmonisches Ergebnis eines G20-Gipfels, der unter dem Schlagwort „Währungskrieg“ firmierte: Japans Inflationspolitik wurde nicht gerügt, Linien verabschiedet, Kompromisse erzielt – nur das Sparen blieb auf der Strecke.
Angst vor “kompetitiver Abwertung“ – Minister ermahnt G20 Versprechen zu halten
Die Geschichte hat gezeigt, dass Währungsdebatten von rhetorischen Streitigkeiten zu desaströsen kontraproduktiven wirtschaftlichen Konflikten führen können.
Mit dem neuen mexikanischen Präsidenten Pena Nieto deutet sich ein Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik an. Ein schwächerer Peso wäre dabei mehr als nur wünschenswert.
Die Industriestaaten sind in der Währungspolitik und beim Schuldenabbau von einer gemeinsamen Linie weit entfernt. Erstmals tagen die G20-Vertreter am Freitag und Samstag unter russischer Präsidentschaft.
Der Ökonom Naoyuki Yoshino über Japans designierten Notenbankchef Haruhiko Kuroda und die erhoffte Yen-Inflation.


